Open Spaces#3 SATELLITE / D.R.A.G. von WILHELM GROENER

 

_WILHELM GROENER_D.R.A.G._2_15x20cm_300dp_ Kopie

Hypnotized organized,
questioning where I am.
Inside a container
in the shape of a human body?

Sensing the environment;
all parts fallen into a network;
Body mirrors things,
things become body.

Algorithm influenced
receiving new limitational skills.
A thing that feels
in relation to everything else.

Artificial expressions;
the more the mask is precise,
the more I can deviate within it.
Something there is about continuity.

Throw me into myself,
move me in a directing forward.
A constructed direction;
discovery and development.

I am everything!
No questions
but a nice problem;
what to do with the head?

Take a deep breath and start again.

aus Probenotizen von
Oliver Connew, Daniella Eriksson, Mariola Groener,
Przemek Kaminski, Michelle Moura und Günther Wilhelm.

 

IMG_3333__

D.R.A.G.
Performance-Abend von WILHELM GROENER
17. – 20. Oktober 2018, 20:30 Uhr, UFER_STUDIOS, Studio 12 & 14
MIT: Oliver Connew, Daniella Eriksson, Mariola Groener, Przemek Kaminski, Maxwell McCarthy, Olivia McGregor, Michelle Moura, Günther Wilhelm.
MEHR INFO

D.R.A.G. (Dingus. Realities. Android-Animal. Group.) ist ein vierteiliger Performance-Abend. Die einzelnen Buchstaben des Titels stehen für jeweils eigenständige thematische Felder, in deren Zentrum sich die Wandlungen und Weitungen von Wirklichkeiten des Menschen, seine Beziehung zu sich selbst und seinen umgebenden Strukturen spiegeln. Fragen zum Verhältnis von Subjekt/Objekt, Trans- und Posthumanem, zu neuen Technologien, Diskursen und Denkanstößen. Gemeinsam bilden diese ein Gefüge aus installativen, performativen, realen und imaginären Räumen.  

Im Studio 12 erwartet die Zuschauer*innen im ersten Teil D. (Dingus) zunächst eine performative Situation mit einem Gegenstand, die das Ausloten vom Subjekt- und Objektverhältnissen ins Zentrum rückt. Der zweite Teil R. (Realities) ist eine Solo-Performance, die mehrere Realitätsebenen in einer Person zu vereinen scheint. Anschließend begibt sich das Publikum ins Studio 14. Hier, im dritten Teil A. (Android-Animal), erwartet die Zuschauer*innen zunächst eine performative Situation mit fünf Tänzer*innen auf einer Spiegelfläche; deren Bewegungssprache verschränkt sich zum Vexierspiel an den Grenzen des vertraut Humanen. Im vierten Teil G. (Group) bewegen sich sieben Performer unisono durch den Raum: es entsteht eine scheinbar schwebende und vom Gleichklang erfüllte – oder etwa gesteuerte? – Gemeinschaft. 

Als eine Art grenzerprobendes, performatives Labor spiegelt D.R.A.G. eine kaleidoskop-artige Selbst-Welt-Wahrnehmung: schillernd, vielfältig und unbeständig. 

Schöne neue Welt?

 

WILHELM GROENER

Günther Wilhelm & Mariola Groener verbinden seit 2001 ihre Namen und Disziplinen – Bewegungs- und bildende Kunst – zum gemeinsamen Label WILHELM GROENER. Der interdisziplinäre Ansatz prägt ihre choreografisch-performativen Arbeiten, die vom klassischen Bühnenformat hin zu Site-Specific-, Lecture- und Ausstellungsformaten reicht. Ihr Oeuvre umfasst bisher über 20 Bühnenarbeiten, zahlreiche Stationen ihres langjährigen Performance-Projekts 33 SKIZZEN, etliche Videoarbeiten, Editionen und Publikationen.

www.wilhelmgroener.net
Videoportrait by Tanzforum Berlin

 

D.R.A.G._WILHELM GRO#B59018

 

Rahmenprogramm: HARVESTING D.R.A.G.

Parallel zu den Vorstellungen in Kooperation mit Mapping Dance Berlin 
Do. 18. / Fr. 19. / Sa. 20. Oktober, 19 Uhr Einführung
mit Maren Witte (Tanzscout) und Sonntag, 21. Oktober, 18 Uhr / SYMPOSIUM mit
_ Gerko Egert (Tanz- und Theaterwissenschafter (Giessen/Berlin), forscht derzeit zu Choreopower und menschlichen wie nicht-menschlichen Choreographien)
_ Holger Hartung (Tanz- und Theaterwissenschaftler (Berlin), beschäftigt sich u. a. mit Grenzbewegungen und promoviert derzeit über „Risse als performative Figuren“)
_ Janina Loh (Technik- und Medienphilosophin (Wien), veröffentlichte kürzlich eine Einführung zu „Trans- und Posthumanismus“ und forscht u. a. zu Roboterethik und Verantwortungstheorie)
_ Martina Ruhsam (Theater- und Medienwissenschaftlerin (Giessen), verfasste eine Monographie zu „Kollaborativer Praxis“ und promoviert zu nicht-menschlichen Dingen in zeitgenössischen Choreografien)
_ Andreas Wolfsteiner (Theaterwissenschaftler (Wien/Hildesheim), promovierte zu Geschichte und Theorie von Interfaces und veröffentlichte kürzlich seine Habilitation zu Sichtbarkeitsmaschinen).
MEHR INFO

 

 

 

 

Fotos © Mariola Groener

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